Kö-Bogen II

Architektur
Ingenhoven Architects, Düsseldorf/Deutschland

Planungszeit
2015 – 2018

Ausführungszeit
2017 – 2020

Leistungen von Werner Sobek
Fassadenplanung/Planung Gebäudehülle (inkl. Planung der begrünten Fassaden und intensiv begrünten Dächer sowie die Planung der Be- und Entwässerung);
Tragwerksplanung der begrünten Fassadenkonstruktion unter Berücksichtigung der Höhenzugangsplanung (Vorentwurf, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Leitdetails/Ausführungsplanung, Konstruktionsbeschreibung)

BGF
ca. 41.321 qm

Auftraggeber
CENTRUM Holding Deutschland, Düsseldorf/Deutschland

Abbildungen
Ingenhoven Architects, Düsseldorf/Deutschland
HG Esch, Hennef/Deutschland

Der vom Architekturbüro Ingenhoven entworfene Kö-Bogen II ist das neue grüne Zentrum der Düsseldorfer Innenstadt. Das Büro- und Geschäftshaus ist mit über 30.000 Hainbuchen bepflanzt – ein absolutes Novum in Europa. Die Grünfassade ist ein wichtiger Beitrag zu einer Verbesserung des Mikroklimas am und im Gebäude: Sie reduziert die solare Wärmeeinstrahlung, speichert Feuchtigkeit und reduziert Umgebungsgeräusche. Darüber absorbiert die Fassade auch noch so viel CO2 wie 80 große Laubbäume.

Werner Sobek zeichnete beim Kö-Bogen II für die gesamte Fassadenplanung verantwortlich. Zu unseren Aufgaben zählte dabei auch die Planung der Be- und Entwässerung sowie der Tragkonstruktion für die Pflanzkübel. Eine weitere Besonderheit war die Berücksichtigung der Höhenzugangsplanung – zur Pflege der Bepflanzung müssen alle Bereiche der Fassade fußläufig erreichbar sein. Wir freuen uns, an der Entstehung dieser spektakulären Grünfassade mitgewirkt zu haben!

Der Neubau eines Büro- und Geschäftshauses liegt an der Bleich- und Schadowstraße in Düsseldorf. Durch variierende Gesamthöhen von bis zu 25 m interagiert das Gebäude mit dem bestehenden städtischen Umfeld. In den ersten drei Geschossen befinden sich Geschäfte – in den darüber liegenden Geschossen ebenso wie in den Innenhöfen sind Büroräume untergebracht. An der Straßenseite besteht die Fassade aus großformatigen, teilweise mehrgeschossigen, Stahl- Glas-Elementen mit vorgehängten vertikalen Großlamellen. Die Fassaden der rückwärtigen Bereiche sind mit Hecken begrünt. Die Tröge sind hierbei zueinander versetzt, so dass eine natürliche Versorgung der Pflanzen mit Sonnenlicht und Regenwasser sichergestellt ist. In einem Nebengebäude mit dreieckigem Grundriss finden sich Gastronomie und Zugänge zu den Untergeschossen und der Tiefgarage. Das Nebengebäude ist mit einem begehbaren Rasendach versehen.