FOUR, Frankfurt am Main

Architekten:
UNStudio, Amsterdam/Niederlande

Planungszeit
2017 – 2020

Ausführungszeit
2018 – 2022

Leistungen von Werner Sobek
Tragwerksplanung (LPH 1–8 gemäß § 64 HOAI) (in Arbeitsgemeinschaft mit Bollinger + Grohmann, Frankfurt am Main)
Abbruchstatik
Verbauplanung
Special Structures Stahlbau

Auftraggeber
Groß & Partner, Frankfurt am Main/Deutschland

Renderings
UN Studio/Groß + Partner

FOUR, Frankfurt am Main/Deutschland

Im März 2016 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des DB-Areals in Frankfurt a.M. entschieden, den das Architekturbüro UNStudio gewann. Der Entwurf sieht vor, alle Gebäude außer dem denkmalgeschützten Bestand an der Junghofstraße abzureißen und vier Hochhäuser zu bauen, die durch ein gemeinsames Sockelgebäude verbunden sind. Die Hochhäuser sollen 228 Meter (Tower 1), 173 Meter (Tower 2), 120 Meter (Tower 3) und 100 Meter (Tower 4) hoch werden. Das höchste Gebäude an der Neuen Schlesingergasse mit 59 Stockwerken soll das dritthöchste Gebäude in Frankfurt werden. Es ist für eine Hotel- und Büronutzung vorgesehen. Das niedrigste Gebäude an der Junghofstraße ist ebenfalls für eine Büronutzung vorgesehen, in den beiden anderen Türmen sind 600 Wohnungen geplant. Die Bruttogeschossfläche beträgt oberirdisch 210.000 qm und unterirdisch 100.000 qm, davon mindestens 90.000 qm für Büros, circa 60.000 qm für Wohnungen, 30.000 qm für Hotels und 20.000 qm für Einzelhandel und Gastronomie. In Absprache mit den städtischen Denkmalschutzbehörden darf der aus den 1950er Jahren stammende Gebäuderiegel an der Junghofstraße an zwei Stellen geöffnet werden, um öffentliche Wegebeziehungen auf das Areal zu ermöglichen, die es bislang nicht gibt. In der neuen, sechsgeschossigen Sockelbebauung sollen Läden, Gastronomie und eine Kindertagesstätte für eine öffentliche Belebung des Areals sorgen. Die Architektur der Gebäude wurde im Februar 2017 im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs, der auf den Ideenwettbewerb vom Vorjahr folgte, entschieden, in dem sich erneut das niederländische Architekturbüro UNStudio mit seinen Entwürfen gegen zehn weitere Mitbewerber durchsetzen konnte. Die Baustelle wird eine der größten werden, die es in Frankfurt je gab und bis zu 3.000 Menschen beschäftigen. Das Investitionsvolumen wird auf eine Milliarde Euro geschätzt. 3.000 Menschen sollen in dem neuen Quartier einmal arbeiten, mindestens 1.000 Menschen dort wohnen.