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Am 16.5.2018 feiert der Gründer unserer Firmengruppe, Prof. Werner Sobek, seinen 65. Geburtstag – herzlichen Glückwunsch und alles erdenklich Gute für das neue Lebensjahr!

Trotz seines 65. Geburtstages denkt Werner Sobek noch lange nicht an einen Rückzug aus dem aktiven Leben. Er möchte auch in den kommenden Jahren seinen Beitrag zur Gestaltung der gebauten Umwelt von morgen leisten: „Wir stehen vor einem essentiellen Materialproblem, einem Massenstromproblem, einem Verfügbarkeitsproblem. Wir müssen den gängigen städtebaulichen Ansatz überwinden und Lösungen für den entstehenden Bedarf auf Basis der Bevölkerungsexplosion entwickeln“, so der Visionär.

Im Vordenken, aber auch im Vorleben Maßstäbe zu setzen, ist Werner Sobek immer gelungen. Er bewohnt mit seiner Familie seit dem Jahr 2000 R128, ein 12 Meter hohes Einraumhaus aus Glas, das in zahlreichen Veröffentlichungen als das „radikalste Gebäude der Neuzeit“ gefeiert wurde. „Ich habe es gebaut, um auszuloten, was möglich ist und in welche Richtung es gehen soll“, so der Gestalter. Zugleich sind seine Bauten – ebenso wie sein eigenes Haus – weit über das Pragmatische hinaus visionär und in ihrer Transparenz und Materialität „atemberaubend schön“. Gebäude, die emotional binden und die für nachfolgende Generationen Bestand haben. Er gehe, so sagt er, mit der gleichen Haltung an Bauaufgaben heran, „wie man einen Olivenbaum für die Enkel pflanzt.“

Einen breiten Raum im Schaffen von Werner Sobek nehmen auch Lehre, Forschung und sein ehrenamtliches Engagement ein. Seit 1994 leitet er das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren ILEK der Universität Stuttgart. Darüber hinaus ist er Gründer und Vorsitzender des aed e.V., einer renommierten Initiative zur Förderung von Architektur, Engineering und Design. Der von ihm initiierte Sonderforschungsbereich SFB 1244 der Universität Stuttgart befasst sich mit dem nachhaltigen und ressourcensparenden Bauen von morgen. Werner Sobek steht diesem Sonderforschungsbereich in den ersten vier Jahren als Sprecher vor.

Auch auf ausdrücklichen Wunsch der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) hat Werner Sobek seine Emeritierung auf das Jahr 2021 verschoben, um den neuen Sonderforschungsbereich in der ersten Förderperiode begleiten zu können.