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Komplexität berechenbar machen – der Stuttgarter Tiefbahnhof

Der Umbau des alten Stuttgarter Kopfbahnhofs zu einem unterirdischen Durchgangsbahnhof ist ein Jahrhundertprojekt. Prägendes Gestaltungsmerkmal des neuen Bahnhofs ist das Dach aus weißem Sichtbeton, das von kelchförmigen Stützenelementen getragen wird. Dieses Dach beruht auf einer durch Christoph Ingenhoven in Zusammenarbeit mit Frei Otto durchgeführten Formfindung – anhand von Seifenhaut- und Hängemodellen. Die Komplexität des Entwurfs ebenso wie die schwierigen topologischen Randbedingungen stellen Planer und ausführende Firmen vor ganz neue Herausforderungen. Projektleiterin Angelika Schmid und Vorstand Roland Bechmann von der Werner Sobek AG erläutern am Beispiel der Kelchstützen, wie die Schnittstellen zwischen Design, Planung und Umsetzung beherrschbar gemacht wurden – und welche Rolle das Engineering dabei spielt.

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