Futurium

Architekten
RICHTER MUSIKOWSKI, Berlin/Deutschland

Planungszeit
2013 – 2015 (zzgl. vorgeschalteter Architekturwettbewerb)

Ausführungszeit
2015 – 2017

Leistungen von Werner Sobek
Fassadenplanung (Beratung Realisierungswettbewerb)
Nachhaltigkeitsberatung sowie bauökologische Beratung
Thermische Bauphysik inkl. Leistungen nach EnEV
Energiekonzeption
Thermische und Tageslichtsimulation
Ökobilanz, Lebenszykluskosten, Recyclingkonzept
BNB-Zertifizierung
Bau- und Raumakustik (LPh 1-5)

Auftraggeber
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Berlin/Deutschland

BGF
13.360 m²

Das Futurium (früher: „Haus der Zukunft“) entsteht in Berlin-Mitte, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie zum Hauptbahnhof. Das neue Gebäude soll als Ort für Präsentationen und zur Förderung des Dialogs zwischen Forschung und Entwicklung betrieben werden. Mit Ausstellungen und Veranstaltungen sollen zukunftsorientierte Entwicklungen von nationaler und internationaler Bedeutung sichtbar gemacht werden.

Werner Sobek begleitete das Projekt mit einer umfassenden Nachhaltigkeitsberatung. In dieser Funktion wurden zur Optimierung des Komforts und des Energiebedarfs Variantenvergleiche unter Berücksichtigung des Lebenszyklus durchgeführt. Die Vergleiche umfassten sowohl passive Maßnahmen mit Fokus auf die Fassade als auch ökobilanzielle Vergleiche von Bauteilaufbauten oder der Energieerzeugung. Im Zuge der Optimierung wurde thermische Gebäudesimulation und Tageslichtsimulation durchgeführt.

Ein Schwerpunkt der Beratung lag in der engen Kooperation mit TGA-Planer und Bauunternehmer zur gemeinschaftlichen Optimierung des Energiekonzepts. Das Ergebnis ist ein bezüglich aktiver und passiver Maßnahmen abgestimmtes, innovatives Energiekonzept (z.B. Einbindung Latentwärmespeicher). Dank einer umfassenden Berücksichtigung aller Nachhaltigkeitsbelange in Planung und Ausführung soll das Haus der Zukunft als ganzheitlich, ökonomisch wie ökologisch, optimiertes Gebäude den Standard BNB-Gold erfüllen. Im anspruchsvollen Kriterium „Risiken für die lokale Umwelt“ wird dabei die höchste Qualitätsstufe umgesetzt.



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