ZOB Hannover

Architekten:
Werner Sobek, Stuttgart/Deutschland

Planungszeit:
2011 – 2013

Ausführungszeit:
2012 – 2014

Leistungen von Werner Sobek:
Objektplanung
(LPH 1-9 gemäß §33 der HOAI 2009)
Tragwerksplanung
(LPH 1-6 gemäß §49 der HOAI 2009)

Auftraggeber:
Landeshauptstadt Hannover/Deutschland

Fotografen:
Frank Aussieker, Hannover/Deutschland

Der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) Hannover ermöglicht die Neudefinition eines Ortes im Stadtgefüge, an dem bisher unklare Raumkanten und eine niedrige Aufenthaltsqualität herrschten. Wie eine leichte, sanft leuchtende Wolke bietet das DachSchutz vor der Witterung und schafft Raum für Imagination. Die Form des Daches ist einfach und überzeugend und schafft dadurch die gebotene städtebauliche Präsenz; die dynamische Untersicht entspricht der Dynamik des Ortes. Die ca.1.400 m² große Dachstruktur besteht aus einem orthogonalen Trägerrost aus geschweißten Stahlhohlprofilen. Dieser Rost lagert gelenkig auf Stahlrundstützen auf, die in einem maximalen Abstand von 12 m zueinander positioniert sind. Während die Oberkante der Struktur nahezu horizontal 6,5 m oberhalb des Bodens verläuft, verändern sich die Unterkanten der Profile, so dass eine dynamische, wellenartige Untersicht entsteht. Die gewählte Form ist tragwerkstechnisch äußerst vorteilhaft, da die höheren Profile der Konstruktion oberhalb der Stützen im Bereich des dort wirkenden Stützmomentes eine maximale Steifigkeit geben.

 

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