Japan Post Tower

Architekten:
Jahn, Chicago/USA
(design architect)
Mitsubishi Jisho Sekkei/Japan
(general planer)

Planungszeit:
2008 – 2009

Ausführungszeit:
2009 – 2011

Leistungen von Werner Sobek:
Tragwerksplanung – Detailplanung für die Sonderstrukturen
(LPH 1 – 5 gemäß § 64 HOAI)

Auftraggeber:
Mitsubishi Jisho Sekkei Inc./Japan

Fotografen:
Rainer Viertlböck, Gauting/Deutschland

Im Rahmen des Umbaus des historischen Hauptpostamtes von Tokio entstand ein 200 m hohes Hochhaus vor, das aus dem alten Gebäude emporsteigt. Teil des Projekts sind auch umfangreiche Sonderstrukturen, zu denen u.a. ein 39 m breites, dreieckiges Oberlicht über dem Atrium gehört, ein Vordach über dem Haupteingang sowie verschiedene Fassadenscreens an der Nordund Westfassade. Besonders anspruchsvoll ist hier der 31 m hohe und 61 m breite Screen an der Nordfassade. Er ist durch drei asymmetrische Faltungslinien gekennzeichnet und muss – trotz seiner sehr großen Transparenz – tornadoartigen Windstärken von bis zu 8,5 kN/m² und durch Erdbeben induzierten Beschleunigungen von bis zum 1,2-fachen der Erdanziehungskraft standhalten. Das Gebäude wurde im Jahr 2015 mit dem 56. BCS Award der japanischen Building Contractors Society ausgezeichnet.




Ähnliche Projekte: