Kinetische Lichtskulptur

Künstler:
atelier rosalie, Stuttgart/Deutschland

Planungszeit:
2015

Ausführungszeit:
2015

Leistungen von Werner Sobek:
Tragwerksplanung (Vor- und Entwurfsplanung sowie Erstellung prüffähiger statischer Berechnung und zugehöriger Aufbau- bzw. Positionsplanung)

Auftraggeber:
Staatsoper Hamburg/Deutschland

Fotograf:
Wolf-Dieter Gericke, Waiblingen/Deutschland

Zu Beginn der Spielzeit 2015/16 installierte die Stuttgarter Künstlerin rosalie an der Fassade der Hamburger Staatsoper eine ca. 42 x 14,5 m große Lichtskulptur. Die Installation in Form eines sich diagonal öffnenden Vorhangs ändert permanent ihre Farbe. Sie taucht den urbanen Raum der Umgebung ebenso wie das Opernfoyer während der Opernvorstellungen in ein differenziertes, changierendes Farbenspektrum. Tagsüber ist die Lichtinstallation nicht aktiv. Werner Sobek unterstützte das Projekt durch die Planung der tragenden Unterkonstruktion, die an der Außenseite der Fassade angebracht wurde. Diese Konstruktion ist so konzipiert, dass sie rückstandslos zurückgebaut werden kann. Alle Bestandteile können dann wiederverwendet oder anderweitig genutzt werden. Die Unterkonstruktion besteht aus einer stabilisierenden Auflagerkonstruktion aus Stahl- und Holzprofilen, von der ein textiles Seilnetz abgehängt wurde. Die Lichtfaserstränge der Installation wurden dann schlaufenförmig auf dieses Seilnetz aufgebracht.

 

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