Sprengel Museum

Architekten:
Meili, Peter Architekten AG, Zürich/Schweiz

Planungszeit:
2011 – 2012

Ausführungszeit:
2012 – 2015

Leistungen von Werner Sobek:
Tragwerksplanung (LPH 1 – 6)
Teile der Besonderen Leistungen ( LPH 7 – 9)
ARGE Tragwerksplanung mit Drewes + Speth, Hannover/Deutschland

Grundfläche der Erweiterung:
4.350 m²

Auftraggeber:
Stadt Hannover/Deutschland

Fotograf:
Georg Aerni, Zürich/Schweiz

Das Sprengel Museum Hannover zählt mit seiner umfangreichen Sammlung und dem vielfältigen Ausstellungsprogramm zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Der erste Bauabschnitt wurde 1979 eröffnet und von den Architekten Peter und Ursula Trint sowie Dieter Quast gestaltet.1992 erfolgte eine Erweiterung durch einen zweiten Bauabschnitt. Zu dieser Zeit hat das Museum sein großes Auditorium erhalten, das heute auch für viele externe Veranstaltungen genutzt wird. Auch die Wechselausstellungshalle gehörte zum zweiten Bauabschnitt. Die nun anstehende, vom Architekturbüro Meili und Peter entworfene zweite Erweiterung besteht im wesentlichen aus zwei Elementen. Ein vergrößertes Foyer und ein neuer Ausstellungstrakt sollen das Gebäude erweitern und das Museum modernisieren. Die beiden neuen Gebäudeteile sind durch eine Fuge konstruktiv getrennt und besitzen voneinander unabhängige statische Systeme. Das Foyer besteht aus einer geschwungenen Rampe, welche die Ebenen des neuen Eingangs, des Bestands und des neuen Ausstellungstrakts verbindet. Die Rampe spannt mit ca. 17 x 20 m frei über den gesamten Veranstaltungsbereich. Der in südlicher Richtung an das Foyer anschließende Ausstellungstrakt besteht aus einem Untergeschoss, einem Erdgeschoss und einem über die Außenwände des Erdgeschosses zu drei Richtungen auskragenden Obergeschoss. Die Konstruktion wurde als Stahlbetonkonstruktion ausgebildet. Die Dachtragwerke konnten − dank geringer Anforderung an den baulichen Brandschutz − als Stahlkonstruktion ausgeführt werden.

 

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