Expo 2017 Astana

Architekt:
Adrian Smith + Gordon Gill Architecture, Chicago/USA

Planungszeit:
2013 – 2015

Bauzeit:
2014 – 2016

von Werner Sobek erbrachte Leistungen:
Tragwerksplanung
Fassadenplanung
Nachhaltigkeitskonzept

Auftraggeber:
sml sembol construction, Astana/Kasachstan

Rendering:
Adrian Smith + Gordon Gill Architecture, Chicago/USA

Die Weltausstellung 2017 findet in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, statt. Sieger des internationalen Architekturwettbewerbs zur Gestaltung der Ausstellungsarchitektur war 2012 das bekannte Architekturbüro Adrian Smith + Gordon Gill aus Chicago. Werner Sobek beriet das siegreiche Team in Aspekten der Tragwerksplanung und des Nachhaltigkeitskonzepts. Die Jury würdigte in der Begründung ihrer Entscheidung insbesondere die Nach- und Umnutzbarkeit sowie die Rezyklierbarkeit des ausgewählten Entwurfs.

Der Entwurf der EXPO 2017 sieht ein radikales Energiekonzept vor, das die Bauten zum Prototyp der Dritten Industriellen Revolution machen wird: Sämtliche Energie, die auf der Weltausstellung verbraucht wird, kommt aus erneuerbaren Quellen. Die Gebäude sind zentraler Bestandteil dieses Energiekonzepts: Sie erzeugen, speichern und verteilen Energie als Bestandteil eines gigantischen „smart grid“.

Das Herzstück der Expo-City ist der im Zentrum stehende Kasachische Pavillon – eine kugelförmige, verglaste Stahlkonstruktion mit Windturbinen, die in das Gebäude integriert werden. Eine adaptive Fassade optimiert die Energiebilanz des Gebäudes und trägt wesentlich zum Komfort im Innenraum bei. Nach der Weltausstellung werden die Expo-Gebäude teilweise in Bürogebäude umgewandelt.

 

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