Masterarbeit: Klimaangepasstes Bauen, untersucht anhand der Einwirkungen Hagel und Sturm

Die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels sind schon heute spürbar und werden sich bis zum Ende des 21. Jahrhunderts noch wesentlich verstärken. Das sich verändernde Klima führt dazu, dass sich die Wahrscheinlichkeit für Extremwetterereignisse bereits erhöht hat und noch weiter erhöhen wird. Die Einwirkungen Hitze, Starkregen, Hochwasser, Hagel und Sturm werden sich entsprechend der aktuellsten Klimaprojektionen in weiten Teilen Deutschlands verstärken. Dies ist für das Bauwesen von entscheidender Bedeutung. Heute geplante Neubauten werden im Regelfall erst nach 50 Jahren grundlegenden Umbauten und Sanierungsmaßnahmen unterzogen. Das bedeutet schon heute muss die gebaute Umwelt auf die zukünftigen Klimaeinwirkungen ausgelegt werden, da sich Planungsentscheidungen weit bis in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts auswirken.

Zu Beginn der Arbeit wird die aktuelle Exposition innerhalb Deutschlands für die Einwirkungen Hagel und Sturm recherchiert. In einem weiteren Schritt wird anhand von Literaturrecherchen aufgezeigt, wie sich die Exposition infolge des anthropogenen Klimawandels zukünftig bis zum Ende des 21. Jahrhunderts verändern wird. Auf dieser Grundlage werden drei Expositionsklassen definiert, die einer niedrigen, mittleren und hohen Exposition entsprechen. Dies kann durch die Definition unterschiedlicher Hagelkorngrößen und Windgeschwindigkeiten erfolgen.

Die Untersuchung erfolgt anhand einer Musterliegenschaft. Ziel ist es nicht nur Konstruktionen mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber den genannten Einwirkungen zu entwickeln, sondern gleichzeitig positive Klima- und Umweltpotentiale (z. B. Verbesserung des Mikroklimas, Regenwasserrückhaltung, Feinstaubbindung) zu erschließen und auf die Nachhaltigkeit zu achten. Es soll nicht nur eine Konstruktion mit maximaler Resilienz entwickelt werden, sondern es ist eine Bandbreite an Lösungen aufzuzeigen, die von erhöhter Widerstandsfähigkeit mit mindestens einem Klima- und Umweltpotential bis zu maximaler Resilienz mit mehreren Klima- und Umweltpotentialen reichen. Dabei sollen auch der finanzielle und materielle Aufwand der vorgeschlagenen Lösungen betrachtet werden.

Die entwickelten Lösungen werden in Checklisten übersichtlich gegenübergestellt. Aus den Checklisten sollen die Widerstandsfähigkeit der Konstruktionen, ihre Klima- und Umweltpotentiale sowie ihr finanzieller und materieller Aufwand ersichtlich werden.

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Dr. Ing. Marc-Steffen Fahrion gerne telefonisch unter 0711/76750-931 oder per Mail marc-steffen.fahrion@wernersobek.com zur Verfügung.

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Bachelor-/Masterarbeit: Klimaangepasstes Bauen

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